Am Abdinghof

Die Gestaltung des Platzes muss seiner besonderen topographischen Lage, Funktion und Nutzung gerecht werden:
Er liegt am Übergang vom urbanen Stadtraum in das Quellgebiet der Pader, der zentralen innerstädtischen Grünfläche, die an dieser Stelle eingetragenes Gartendenkmal ist. Gleichzeitig sind das Stadthaus mit seinen Verwaltungseinrichtungen und das Stadtmuseum öffentliche Einrichtungen, die gut erreichbar für Bürger*innen und Besucher*innen sein müssen und die eine Infrastruktur für ihre Ver- und Entsorgung sowie eine Anlieferung benötigen.
 

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Aktuell wird der Platz durch Fahrwege, Stellplätze und Nebenanlagen geprägt. Einige wenige Stellplätze für Besucher*innen der Innenstadt erzeugen einen ungewünscht hohen Parksuchverkehr. Der Rat der Stadt hat bereits am 26.2.2002 den Wegfall der Stellplätze mit Ausnahme von Behindertenstellplätzen auf dem Abdinghofplatz beschlossen.
Der Platz selbst dient zeitweise als Veranstaltungsfläche und Ausweichfläche für den Wochenmarkt. Überplanungen dieses Bereiches sollten auch diese Nutzungen berücksichtigen.
Als Vorplatz für das Stadtmuseum soll die Platzgestaltung Bezüge zu dieser kulturellen Einrichtung herstellen und einen repräsentativen Eingangsbereich schaffen. Die Ausstellung von Exponaten im öffentlichen Raum wird ausdrücklich gewünscht.
 

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Die Treppenanlage zur Eingangsebene der Stadtverwaltung steht unter Denkmalschutz.
Da die vorhandene Rampenanlage nicht barrierefrei ist, ist sie im Rahmen der Neuplanungen zu überarbeiten, um einen barrierefreien Zugang zu den Gebäuden und zum Franz-Stock-Platz zu gewährleisten. Die Straße Am Abdinghof ist den neuen Gegebenheiten anzupassen, wobei die in Teilen schon vorgegebene Gestaltungsstruktur aufgegriffen werden soll.