Kriterien der Unterbringungsplanung für die Gesamtverwaltung

Auf der Grundlage eines Raumprogramms werden Funktionalitäten und Bürogrößen unter Berücksichtigung von Standards z.B. von Arbeitsstättenrichtlinien, Barrierefreiheit, Datenschutzbestimmungen standardmäßig festgelegt.

In der Folge wird die Zuordnung der Verwaltungseinheiten zu den Standorten vorgenommen. Dabei werden insbesondere Kundenströme und die Servicequalität für die Bürger*innen berücksichtigt. Die Bündelung von Leistungen, die einen inhaltlichen Bezug zueinander haben, gewährleisten kurze Wege für Kund*innen der Stadtverwaltung.
 


Die meist nachgefragten städtischen Dienstleistungen werden in der Innenstadt zusammengeführt. Dies dient der verbesserten Erreichbarkeit, der leichteren Orientierung und der möglichen Konzentration in einem innovativen Bürgerservice – Zentrum.


Mit diesem attraktiven Angebotsmix will die Stadt Paderborn auch wesentlich zur Belebung der Innenstadt beitragen.


Zur Vermeidung zusätzlicher Verkehrsbelastung der Innenstadt sollen Organisationseinheiten mit einem hohen Maß an Außendiensttätigkeiten am Hoppenhof untergebracht werden. Es handelt sich um Verwaltungseinheiten, die bereits seit vielen Jahren außerhalb der City, an der Pontanusstraße bzw. Am Hoppenhof, untergebracht sind. Beispielhaft können hier die technischen Ämter, das Sozialamt und das Jugendamt genannt werden.

Die Raumplanung soll flexibel sein, da die Stadtverwaltung mit ihren Dienstleistungen einem ständigen Wandel unterliegt. Technische Entwicklungen durch die zunehmende Digitalisierung, neue oder sich ändernde Aufgaben erfordern eine Anpassung des Bürokonzeptes.
Durch effiziente Raumzuschnitte und die Nutzung offener Bürostrukturen wird die Gestaltung der Arbeitsplätze auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten gerecht.