Städtebauliche Einordnung

Im Stadtraum wird dem Haus mit der neuen Ausrichtung zum Marienplatz eine starke Identität als öffentliches Gebäude gegeben. Durch die Fassade, die das Gebäude in Richtung Marienplatz als klassische Baukörperfigur gliedert, wird unter Berücksichtigung der markanten Topographie und dem umgebenden Stadtraum bewusst eine Beziehung zum historischen Rathaus hergestellt. Durch die Staffelung des Gebäudes in Höhe und Tiefe wird die vorherrschende städtebauliche Struktur des Umfeldes und der Innenstadt aufgenommen.

Zu den angrenzenden Gebäuden am Marienplatz sowie zum Bestand der Stadtverwaltung am Abdinghof entstehen angemessene Übergänge, die auf die Traufhöhen und Straßenprofile eingehen.

Vorherrschendes städtebauliches und freiraumplanerisches Motiv ist innen und außen der landschaftliche Umgang mit der Topographie. So wird auch der neue Haupteingang am Marienplatz mit einer kaskadenartigen Treppenanlage entwickelt, die einerseits in das abfallende Gelände übergeht und andererseits barrierefrei in den Bürgerservice führt.

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