2. ff Die Kosten spielen keine Rolle

Warum hatte die Stadt vor noch nicht einmal 10 Jahren große Sorge, in die 'Haushaltssicherung' zu geraten, so dass die Prüfungsgesellschaft Rödel & Partner engagiert wurde. Es wurde in jeder Ecke nach Einsparpotential gesucht, u.a. Gebühren für die Nutzung von Sportstätten, der Bibliothek, diverse Museen erhoben, es sollten sogar Spielplätze aus Kostengründen abgebaut werden. Jede "Piselotte" wurde seinerzeit zusammengekratzt, um uns vor der 'Haushaltssicherung' zu bewahren. Hier 10.000 Euro, dort 45.000. Vergleichsweise Peanuts zu dem, was nun geplant ist. Denn nun wird mit Millionenbeträgen um sich geworfen, das man sich nur noch wundern kann. Vor allen Dingen mit Geld, das die Stadt gar nicht hat. Kann mir jemand diesen Wiederspruch erklären? Besteht heute nicht mehr die Gefahr der 'Haushaltssicherung'? Als ehemaliges Ratsmitglied kann ich nur fassungslos den Kopf schütteln ob dieses verantwortungslosen Handelns vieler Ratsmitglieder, die diesen Wahnsinn mittragen.